TYPO3-Vergleich

Warum alvisio, wenn es doch soviel Freeware gibt?

Es gibt noch eine Vielzahl populärer Systeme, wie TYPO3,  WordPress, JOOMLA, eZ Publish und viele, viele andere. Sie alle sind, wie auch alvisio, kostenlos.

Demgegenüber gibt es auch eine riesige Anzahl hochpreisiger proprietäre Systeme, wie Red Dot, Vignette Web Content Management oder EMC Documentum und zahlreiche weitere agentureigene Lösungen.

Offensichtlich ist der kostenlose Download nicht entscheidend, für die Gesamtkosten eines Web-Projektes.

  • Programmierkosten: Wieviel Mann-Stunden muss die Agentur aufwenden, um die Anforderungen Ihres Projektes zu realisieren?
  • Einarbeitung der Mitarbeiter: Wieviel Stunden/Tage müssen sich Ihre Mitarbeiter mit der Software befassen?
  • Welche Kosten entstehen durch spätere Modifikationen, Hotline oder andere Serviceleistungen?

alvisio wurde entwickelt, um derartige Punkte extrem kostengünstig und zeitnah im Sinne der Kunden zu ermöglichen. Und das es seit 2001!

Ist mein Unternehmen mit TYPO3 agenturunabhängig?

Dies sind die meistgenutzten und auch schlüssigsten Argumente für TYPO3:

  1. Die Community von TYPO3 kann nicht vom Markt verschwinden
  2. Ein TYPO3-Dienstleister kann unkompliziert gewechselt werden.

Diese Aussagen muss man jedoch auch relativieren:

  1. Wenn das Communtity-Konzept ausschlaggebend ist, darf man auch keine Produkte von Microsoft, Apple oder anderen Software-Unternehmen nutzen (Beispiel CRM- oder Buchhaltungssoftware).
  2. TYPO3-Projekte sind extrem komplex. Um eine bestimmte Funktion im Web zu realisieren, gibt es für den Programmierer viele verschiedene Wege innerhalb von TYPO3, um zum Ziel zu gelangen. Dies allein macht es schon schwierig, einen Dienstleister zu wechseln, denn dieser muss sich erst (gegen Berechnung) in ein bestehendes Projekt einarbeiten.
    Noch wichtiger ist ein zweiter Aspekt: In der Realität laufen aufwändige Web-Projekte mehrere Jahre. Soll es dann zu einem Relaunch durch einen anderen TYPO3-Dienstleister kommen (z.B. weil der ursprüngliche Dienstleister nicht mehr existiert), hat die Community jedoch so starke Veränderungen an TYPO3 vorgenommen, dass in der Regel das alte System in jedem Fall komplett ersetzt werden muss. Alle vermuteten Einsparungen und Argumente sind dadurch hinfällig.

Ist TYPO3 nicht billiger und viel besser?

TYPO3 ist ein kostenloses CMS, das von vielen hundert Programmieren entwickelt wird und einen mittlerweile legendären Funktionsumfang bietet. Was nach Vorteilen klingt, wird von vielen Anwendern auch gleichzeitig als Nachteil angesehen. Das System ist derart komplex, dass es extrem hohe Anforderungen an den Server stellt (laufende Kosten beim Provider). Zudem können viele kleine Funktionen oder Effekte, die auf einer Webseite vielleicht eingefügt werden sollen, oft nur sehr umständlich realisiert werden. Was in alviso eventuell in wenigen Minuten programmiert werden kann, könnte bei TYPO3 durch die umständliche Verzahnung von Extensions und TypoScript zu einem kostenintensiven Unterfangen werden. Fairer Weise muss man natürlich sagen, dass unter tausenden von Extension auch viele gibt, die – wenn man sie denn benötigt – in wenigen Stunden in TYPO3 integriert werden können. Da alvisio aber auch über eine Vielzahl praxisorientierter Module verfügt, müsste im Einzelnen geprüft werden, ob die gewünschte Funktion mit einem überschaubaren Programmieraufwand nachgerüstet werden kann.

Wie hoch sind die Lizenzgebühren?

Sowohl bei alvisio als auch bei TYPO3 fallen keine Lizenzkosten an.

Wie hoch sind die Kosten für die Design-Implementierung?

Ein Webdesign muss selbstverständlich für beide Systeme grundsätzlich entwickelt werden. Diese gestalterische Arbeit ist somit identisch.
Anschließend muss das Design in das jeweilige CMS übertragen werden.
Dieser Vorgang ist bei beiden Systemen zwar sehr unterschiedlich, dauert erfahrungsgemäß jedoch ungefähr gleich lang. Anfallende Kosten (nach Stunden oder Tagessätzen) wären also auch hier identisch.

Die Tücke liegt jedoch im Detail: Üblicherweise werden für TYPO3 bereits existierende Extensions aus der Community verwendet, die dem Funktionswunsch des Kunden hoffentlich möglichst nahe kommen. Den Funktionsumfang einer solchen Extension für die jeweilige Aufgabe individuell zu vergrößern oder zu verkleinern ist zwar möglich, jedoch unüblich. Der Kunde muss also entweder Kompromisse eingehen oder mit stark erhöhten Programmierkosten rechnen, denn TYPO3-Extensions sind nicht trivial zu verändern.
Auch alvisio verwendet Module, die der jeweiligen Aufgabe entsprechen oder zumindest nahekommen. Eine individuelle Veränderung eines Moduls ist jedoch in alvisio deutlich einfacher und somit kostengünstiger zu realisieren.

Gemittelt über viele Projekte hat sich gezeigt, dass alvisio in der Praxis mindestens gleich teuer, meist jedoch deutlich günstiger ist, als ein TYPO3-Projekt.

Wie einfach ist die Bedienung?

Viele Agenturen preisen TYPO3 als sehr einfach in der Bedienung an, bleiben aber einen Vergleich mit einem anderen CMS schuldig.
Ein direkter Vergleich von alvisio mit TYPO3 hat jedoch ergeben, das Anwender alvisio deutlich einfacher und intuitiver bewerteten als TYPO3.
Schulungsaufwand und auch Fehlbedienungen sind daher bei alvisio deutlich niederiger.

Hat TYPO3 nicht viel mehr Funktionen?

Definitiv. Vielleicht ist TYPO3 das komplexeste System überhaupt auf dem Markt. Bleibt die Frage, welche Funktionen man für ein Projekt in der Praxis benötigt. TYPO3 verfolgt die Devise, „alles ist möglich“, alvisio dagegen so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Dadurch ist die Bedienung von alvisio deutlich einfacher und effizienter. Aber auch die riesige Anzahl der Extensions muss relativiert werden. Viele Anwender gehen davon aus, das ca. 90% aller Extensions fehlerhaft sind und nicht für Kundenprojekte eingesetzte werden sollten. Der Rest ist so schlecht dokumentiert, dass auch erfahrene TYPO3-Dienstleister mitunter Tage benötigen, um die Funktionen sicher zu implementieren.